Die Reh-becca
  Wandern (vom 24.10. bis 26.10.2008)
 


Drei Tage laufen… Von Altenberg zum Hirtstein… Insgesamt ca. 77 Kilometer… Und ich lebe noch…

Herrlich!!!

 

 Tag 1 

Am Freitag sind wir so gegen 10.15 Uhr mit dem Zug in Altenberg angekommen und los ging’s. Laufen, vorbei am Kahleberg, durch Wälder, etwas an Straßen entlang, über Wiesen, mit Kekspause, einem Abstecher in ein sog. „Glasbiergeschäft“, über die Brücke die über die Rauschenbachtalsperre führt und weiter laufen.


 



     
(Der erste Abstecher in ein "Glasbiergeschäft")




(angekommen an der Rauschenbachtalsperre)






 

Tagesziel war eine kleine Hütte, in der Nähe der Rauschenbachtalsperre, die wir gegen 17.00 Uhr, nach ca. 28 Kilometern, glücklich und geschafft erreichten.

 

Zu unserer Erleichterung hatte die kleine feine Hütte sogar eine Tür, die uns die Nacht etwas angenehmer machte (ok ok, Weicheier, aber was soll’s…)

 

Nach dem Essen (Knäckebrot, Brötchen, Wurst, Frischkäse, Tomatensuppe, Tee, Geleebananen…), wurde ausgiebig gefroren, die Schlafsäcke wurden ausgepackt und wir begannen eine zeitige Nachtruhe, mit Sternguckunterbrechung (man sah die Milchstraße, was ich persönlich unheimlich grandios fand), in mehr oder weniger warmen Schlafsäcken (meiner war glücklicher Weise angenehm warm, andere hatten einen sehnlichen Wunsch nach Fließdecken…)

  

 

Tag 2
 

Zwischen 6.00 und 7.00 Uhr am Folgetag beendeten wir mehr oder weniger die Nacht, Frühstück (Knäckebrot, Brötchen, Frischkäse, Emmentaler, Geleebananen, Tee…), Zähne geputzt, zusammengepackt, gefroren und dann ging’s wieder weiter.

       
(Noch ein fixes Fotoshooting vor unserem "Hotel" und dann gings los.)

 

Laufen, entlang der Deutsch- Tschechischen Grenze, durch Wälder, vorbei an anderen Hütten, über Wiesen, etwas an Straßen entlang, durch Orte, in einen Laden (Essen kaufen) und zur Mittapspause in ein Seifener „Glasbiergeschäft“ zum ausruhen, Strecke planen und Fließdecke kaufen (ja, die Kneiperin war so nett und verkaufte eine Fließdecke an frierende Wanderer).





(Pause und Streckenplanung in Seifen)

 

Als es dann wieder weiter ging sammelten wir in Seifen noch einen einsamen Wandersmann ein, der schon einige Tage länger unterwegs war und sich entschloss uns anzuschließen.

 

Und wir liefen weiter, durch Wälder, durch Orte, über Wiesen, über grüne Grenzen, durch zwei Flüsse, unheimlich steile Hänge hoch...




(Poosing- das wird das Titelbild vom neuen Globetrotterkatalog...)
 
Ziel des Tages war wieder eine Hütte (ja wieder mit Tür) in der wir die zweite Nacht verbrachten.


(Hotel Nummer 2)

Dort angekommen stellte ich entsetzt fest, dass ich meine heiß geliebte blaue lieblings Strickjacke verloren hatte. Ich tu mir so unheimlich leid, die gute Jacke, weg und nicht wieder aufgetaucht L, jetzt liegt sie so ganz allein mitten im Wald, ohne eine Rebecca die sie ehrt und achtet und es wird kein Happy end für die Jacke und mich geben… L

 

Es gab ein feines Abendbrot mit Knäckebrot, Frischkäse, gebratenen Leberkäse, gebratenen Zwiebeln, gebratenen Hühnerfleisch, Pumpernickel, Nudelsuppe, Keksen, Tee… (Ja, gutes Essen ist was feines…).


(Essenvorbereitungen)



Satt und zufrieden, bereiteten wir das Schlaflager vor, saßen noch ein bisschen draußen rum, guckten Sterne an (auch die Milchstraße war wieder anwesend, was ich natürlich großartig fand), redeten über Gott und die Welt (und auch über beleuchtete Pinzetten, die Dinger sind ja so was von sinnvoll und hilfreich, wenn man im dunkeln von einer Zecke gebissen wird braucht man keine extra Lampe um diese zu entfernen, sondern man kann die bequem mit einer beleuchteten Pinzette machen… Also kauft euch alle beleuchtete Pinzetten die Dinger sind der Hit!)

 

Irgendwann werteten wir noch diverse Filme aus und sind dann schlafen gegangen. Auch in dieser Nacht gab es wieder einen frierenden Teilnehmer, was mir wieder mal bewusst machte was ich für einen tollen Schlafsack hab

 

 
 

 Tag 3

 

Nächster Morgen, 6.00 Uhr, der Wecker klingelt, eine hämische Stimme meldet sich „wisst ihr eigentlich das heut Zeitumstellung ist“? hmm, 5.00 Uhr… naja egal, trotzdem aufstehen.

Es war ein leicht kühler Morgen, was das aufstehen nicht unbedingt erleichterte.

Es gab ein ausgedehntes Frühstück mit Knäckebrot, Frischkäse, Emmentaler, Keksen, Gackeiern, Tee… .

 

Dann wurde zusammengepackt, ich jammerte noch etwas rum (meine arme Jacke und so…) und dann um ca. 07.30 Uhr ging’s wieder los. Es lagen noch ca. 23 Kilometer vor uns und wir waren hoch motiviert.

 

Nach einiger Zeit trennten sich die Wege von uns und dem „aufgesammelten“ Wandersmann wieder.

Und wir liefen weiter durch Wälder, über Wiesen, durch Moore, vorbei an Teichen und Hütten, durch Orte, durch tolle Landschaften...
 

(Manche sagen es sieht aus wie Norwegen...)


(...andere Sagen das is Kanada...)


(... aber nein, es ist in Sachsen und ich war da.)




(irgendwo im Moor)

 13.11 Uhr erreichten wir unser Ziel, den Hirtstein.

Wir freuten uns, guckten die Aussicht an, kauften im „Glasbiergeschäft“ ein, machten Fotos, freuten uns immer noch und wurden dann schließlich von unserem Abholservice abgeholt.

 

 
(Endlich am Ziel angekommen - Herrlich! *freu*)


(Ja die gute Grete (GPS) sie zeigte uns den Weg...)






(das Abholfahrzeug)


(schickes Auto)



(Und noch etwas Posing...)



 

Die Tage warn einfach super, alles hat gepasst, von der Strecke bis hin zum Wetter (was nicht besser hätte sein können). 
Es hat ne Menge Spaß gemacht und war einfach nur toll.


 

 

 

 

 

 

 
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